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Seminare

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Wochenendseminare

mit Meister Dietmar Stubenbaum

Dietmar Stubenbaum studierte als einer der ersten Ausländer in den 1980er Jahren das Taijiquan des Chen-Clan bei Tu Zongren auf Taiwan, wo er auch noch viele andere namhafte Meister kennen lernen durfte. Des Weiteren erforscht er seit langem ausführlich die Geschichte und Praxis des Xingyiquan/Xinyiquan, und unterrichtet selbst den sehr ursprünglichen Chen-Stil dieser hierzulande kaum bekannten Kunst. Den "Kleinen Rahmen" des Chen-Clan Taijquan bekam er direkt von den Geschwistern Chen Peishan und Peiju übermittelt. Dietmar Stubenbaum ist derzeitig Präsident der International Society of Chen Taijiquan (ISCT) und Vorsitzender der „Gesellschaft zur Erforschung und Praxis des Kleinen Rahmen Chen-Clan Taijiquan e.V.".

Termine

Saarbrücken:

Sportschule des LSVS, Herman-Neuberger-Sportschule 4, D-66123 Saarbrücken

Jeweils Samstag von 10:00 - 18:00 Uhr & Sonntag 9:30 - 13:30 Uhr

  • 10./11. Juni 2017 (Taijiquan)

 

Turnhalle des SBBZ Saarbrücken, Schmollerstraße 10, 66111 Saarbrücken

Jeweils Samstag von 10:00 - 18:00 Uhr & Sonntag 9:30 - 13:30 Uhr

  • 26./27. August 2017 (Taijiquan)
  • 21./22. Oktober 2017 (Xingyiquan)
  • 02./03. Dezember 2017 (Taijiquan)

 

Übersicht Lehrinhalte (Stand 01.2017)

Die folgende, vorläufige Übersicht dient zur Orientierung dafür, welche Lehrinhalte innerhalb der Gesellschaft zur Erforschung und Praxis des Kleinen Rahmen Chen-Clan Taijiquan vermittelt werden. Dabei gilt ganz grundsätzlich, dass es sich nicht um fest umrissene Stufen handelt, welche nacheinander abgearbeitet werden können oder müssen. Die unterschiedlichen Inhalte sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden und bedingen einander häufig gegenseitig.

Jibengong: Grundlagenarbeit

Zhan Zhuang: Stehen wie eine Säule: Stehen im schulterbreiten Stand oder mabu zur Übung verschiedener Aspekte der inneren Körperorganisation und mit verschiedenen Armhaltungen

  • Zhanligong: Stehen mit hängenden Armen bzw. Wuji zhuang
  • Baoqiugong: Die Kugel umarmen

Gongfa: Methoden zur Entwicklung der Fertigkeiten

  • Shouxing: Korrektes Verständnis der verschiedenen Hand- und Fausthaltungen.
  • Shoufa: Hand- und Arm-Methodik: korrekte Methodik von Drehen, Drücken, Ziehen, Stoßen, Stechen, Schlagen etc.
  • Bufa: Schritt-Methodik: korrekte Methodik zur langsamen und schnellen Bewegung
  • Buxing: Stellungs-Methodik: korrekte Ausrichtung und Integration aller Körperbereiche und –teil in statischen Stellungen und während der Bewegung
  • Shenxing: Korrektes Verständnis anatomischer Grundgegebenheiten.
  • Shenfa: Körper-Methodik: korrekte Methodik der ganzkörperlichen Strukturen
  • Dangfa: Zwickel-Methodik: korrekte Integration des sphärischen Bereichs etwa zwischen Damm, Innenseite der Oberschenkel und Knie
  • Yanfa: Augen-Methodik: korrekter Einsatz der Augen und der damit verbundenen Intention (yi)

Chansigong: Methode zur Entwicklung vom Abhaspeln des Seidenfadens (zentrales Prinzip im Chen-Taijiquan zur Ausbildung spiralförmiger Kräftestrukturen)

  1. Danshougong: Einarmig
  2. Shuangshougong: Beidarmig

Xiazhigong: Methode zur Entwicklung der unteren Gliedmaßen

  1. Jinbugong: Vorwärtsschreiten
  2. Houtuigong: Rückwärtsschreiten
  3. Tuigong: Beinarbeit

Neigong bzw. Neijin: Innere Arbeit

Taolu: Formen

  • Sizheng Taijiquan: Das Taijiquan der vier Hauptrichtungen
  • Sizheng Taiji Jian: Das Taiji Schwert der vier Hauptrichtungen
  • Chen Shi Xiaojia Yilu: erste traditionelle lange Form des Kleinen Rahmen Chen-Clan
  • Paochui bzw. Erlu: „Kanonen-Faust-Form“, zweite traditionelle Form

Yongfa: Anwendungen

  • Taolu Yongfa: Anwendungsstrategien der Formen
  • Tuishou: Schiebende Hände auch Geshou Schabende Hände oder Dashou bzw. schlagende Hände genannt: klassische Partnerübung mit zahlreichen Varianten und Übungsaspekten
  • Taiji Sanshou: Zerstreute Hände: Übungen des freieren und freien Kampfs
  • Nafa und Qinna: Greif-Hebelmethodik: Methoden des Attackierens von Gelenken, Pressen empfindlicher Körperstellen, Würgen etc.

Waffen

  • Dao: Säbel
  • Jian: Schwert
  • Dadao: Hellebarde
  • Gun: Stock
  • Qiang: Speer
  • Jian: Streitkolben

Theorie

  • Körpermechanik
  • Prinzipien, Leitsätze, klassische Texte
  • Geschichte und Entwicklung des Taijiquan und der chinesischen Kampfkünste
  • Chinesische Philosophie
  • Chinesische Medizin

Sonderprogramme

  • Alte Waffenmethoden
  • Xingyiquan
  • Xinyiquan

Xingyiquan

Xingyiquan, die Boxkunst von Form (Xing) und Bewusstsein (Yi), hat sich aus der Speerkunst heraus entwickelt, und basiert auf den Formen der 5 Wandlungsphasen (Metall, Wasser, Holz, Feuer, Erde) und den 12 Tieren. Das Grundprinzip beruht auf dem Kontrahieren (speichern der Kraft) und Expandieren (freisetzten der Kraft), sowie dem Verbinden der Kraft.
Wesentlich für das Xingyiquan ist die Schrittarbeit verbunden mit einer ganzheitlichen Kraft, wobei Geschwindigkeit, Plötzlichkeit, Unbeugsamkeit und Solidität eine große Rolle spielen.

Lihua Qiang

Der Birnenblütenspeer (Lihua Qiang) geht auf Dong Bingqian zurück und wurde von diesem gegen Ende der Ming Dynastie an Wang Zhongjin weitergegeben und ist bis heute in der Provinz Henan überliefert.
Merkmale dieser reinen Waffenschule sind klare und schnörkellose Bewegungen, sowie die enge Körperführung der bis zu 2,80 Meter langen und mehrere Kilo schweren Stange. Das Einnehmen und Halten der korrekten Positionen stellt enorme Anforderungen an den Übenden.
Die Speerführung basiert auf der Grundlage des windenden Stabs. Seine Übung fördert die interne Vernetzung des Körpers und bildet das Verständnis für die Kraftübertragung im Xingyiquan heran.

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